Übersetzungen

Thema Übersetzungen:

(Dies ist einer Software geschuldet, die den gleichen Namen trägt)

Schon seit den Ursprüngen der Menschheit war man mit dem Auseinanderdriften der unterschiedlichen Sprachen darauf angewiesen, diese in die jeweilig andere Sprache zu übersetzen. Bekannt ist, dass bereits 3000 v. Chr. Texte und Dokumente übersetzt wurden.

Übersetzungen gliedern sich in zwei Bereiche. Dies ist zum Einen der Bereich „Simultanübersetzungen“ auch Simultandolmetschen genannt (Die Dolmetscher hören den Redner per Kopfhörer und sprechen in ein Mikrofon, dessen Signal wiederum bis zu den Kopfhörern der Zuhörer weitergeleitet wird). Schließlich wird auch das Vom-Blatt-Übersetzen oder Stegreif-Übersetzen als eine Form des Simultandolmetschens angesehen, da auch hier die Wiedergabe in der Zielsprache fast gleichzeitig mit der Aufnahme des Ausgangstextes erfolgt. Ein geschriebener Text wird dabei möglichst schnell und flüssig mündlich in einer anderen Sprache wiedergegeben.

Es gibt folgende Arten:

  • Konferenzdolmetschen
  • Konsekutivdolmetschen
  • Simultandolmetschen
  • Bilaterales Dolmetschen
  • Sonderformen
  • Relais
  • Retour
  • Flüsterdolmetschen
  • Mediendolmetschen
  • Bühnendolmetschen


Daneben gliedern sich Übersetzungen heute im Wesentlichen in folgende Bereiche:

  • allgemeine / private Übersetzungen von Korrespondenz
  • Fachübersetzungen
  • Rechtliche Übersetzungen
  • Wissenschaftliche Übersetzungen
  • Literarische Übersetzungen
  • Finanzübersetzungen
  • Übersetzungen von pharmazeutischen Texten
  • Übersetzung von Urkunden
  • Übersetzungen von juristischen texten
  • Softwareübersetzungen
  • Übersetzungen von Internetseiten
  • Übersetzungen von Bedienungsanleitungen


In der Frühzeit wurden wirtschaftliche und politische Unterlagen im jeweiligen Einzelfall von professionellen Anbietern übersetzt.

Einen großen Durchbruch erreichte man nach der Erfindung des Buchdrucks.
Jetzt war es möglich, umfangreiche Dokumente und Bücher in maschinellem (nicht automatischen) Umfang  und in hoher Stückzahl zu übersetzen und zu veröffentlichen.

Mit der flächendeckenden Einführung von Computern wurde es erstmals möglich, Übersetzungen teilweise automatisch durchzuführen.

In einer Zeit in der der die Welt sich global vernetzt und immer enger zusammen rückt, sind hunderte Kulturnationen darauf angewiesen zu kommunizieren.

Bis heute konnte sich die automatische Übersetzung aber nur auf Wort- und Satzbasis etablieren. Komplette Textpassagen können zwar automatisch übersetzt werden, deren Sinnhaftigkeit jedoch, kann durch eine automatische Übersetzung nicht wiedergegeben werden.
Auch heute ist eine komplette Übersetzung erst nach Vorlage aller Auslegungsschritte möglich.
Der Übersetzer muss nicht nur die Ausgangssprache sehr gut beherrschen und tiefe Kenntnisse im zu behandelten Fachgebiet besitzen, sondern sich auch über gesellschaftliche, emotionale und kulturelle Konnotationen im klaren sein, die in der Zielsprache ebenso zum Ausdruck kommen müssen. Besondere Formulierungen, aktuelle Modeausdrücke oder Ausdrucktabus, lokale (z.B. regionale) Erwartungen - all dies ist in der Zielsprache zu berücksichtigen. Im Allgemeinen übertragen Übersetzer aus einer Fremdsprache in ihre Muttersprache (oder in die von ihnen gewöhnlich verwendete Sprache), damit die Übersetzung so natürlich wie möglich klingt. Bei bestimmten Texten (z.B. wissenschaftlicher Art) steht jedoch weniger die Natürlichkeit der Übersetzung als ihre Präzision im Vordergrund.
Neben den sprachlichen Modellen, (Übersetzen als Ersetzen von ausgangssprachlichen Wörtern durch zielsprachliche Äquivalente), und den textuellen Modellen, die das Äquivalenzprinzip auf den gesamten Text ausweiten und somit eine Wahrung des Textinhalts, der Textform, der Textfunktion fordern, gibt es die Handlungsmodelle. Diese machen die Übersetzung selbst zur kommunikativen Handlung zwischen verschiedenen Kulturgemeinschaften und berücksichtigen neben den sprachlichen Strukturen kulturwissenschaftliche und handlungstheoretische Aspekte.